Gerechtegkeet realiséieren

De Martin Luther King huet emol gesot: De Problem vun der Mënschheet, ass d’Tatsaach, datt mir ee grousst Haus geierft hunn, wou mir zesumme liewe mussen, Schwaarzer a Wäisser, Judden a Chrëschten, Moslem, Hindue a Katholiken.

Eng Famill, déi un Iddien, Kulturen an Intressien oft – esou schéngt et – zu ënnerenaner getrennt ass. Well mir ni méi vuneneen getrennt liewen kënnen, muss mir ëmmer nees op e Neits probéieren a léieren am Fridden mateneen erauszekommen.

Fir de Martin Luther King sinn all Bewunner op dëser Äerd Noperen. An hei gëllt eng vun de goldege Regelen: Et soll e fir säin Noper dat Gléck sichen, dat ee fir sech selwer wënscht. Et ass e Schrëtt fir méi Zefriddenheet a Gerechtegkeet op dëser Welt ze realiséieren.

Klengkricher a perséinlech Ënnerstellungen si fehl op der Plaz!

Wa Gemengewahle sinn, da gëtt doriwwer entscheet, wien déi nächst Joeren d’Geschécker vun der Gemeng iwwerhuele soll. Et gëtt doriwwer entscheet, wéi d’Liewen an der Gemeng organiséiert soll ginn. Et gëtt decidéiert, wat geschéie soll fir d’Liewensqualitéit an der Gemeng ze verbesseren an ofzesécheren. Kléng a grouss Suergen, déi de Bierger beweegen, stinn deemno am Mëttelpunkt.

An hei zielt ewéi iwwerall am Liewen: nëmmen de Matenee féiert zum Erfolleg. Ob Oppositioun oder Majoritéit, Klengkricher a perséinlech Ënnerstellungen si fehl op der Plaz.

Gefrot si fairen Dialog a konstruktiv Zesummenaarbecht tëschent alle Partner, wann et heescht um lokalen Niveau Liewensconditiounen ze schaffen, wou jonk an al sech verstinn, wou den auslännesche Matbierger als gläichwäertege Partner ugesi gëtt, wo Kanner an Erwuessener zesummeliewen a wou de behënnerte Matmënsch eng Plaz huet.

Brécke schloen, integréieren a zesummenzeféieren si wichteg Bausténg vun eiser Gesellschaft. Nëmmen de Matenee garantéiert den Erfolleg. E Sprachwuert säit: Schaff mat dem aneren esou zesummen, weis Du et och am allerléifste gären hues.

2010 Schicksalsjahr?

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Politik in der ganzen Welt vor große Herausforderungen gestellt. Auch Luxemburg blieb von den Auswirkungen nicht verschont. Das ist eine unumstrittene Tatsache, wenngleich das negative wirtschaftliche Wachstum, bisher (noch) nicht dieselbe Tragweite wie in anderen Ländern erreicht hat. Der Handlungsbedarf ist jedoch unverkennbar, vor allem auch, weil das Rezessionstal und dessen Auswirkungen noch keineswegs überwunden sind.

Anzeichen von Aufschwung?

Konjunkturforscher sehen zwar erste Anzeichen eines Aufschwungs, dennoch fängt für einige Firmen die Krise erst an. Wo die Beschäftigten bislang noch in Kurzarbeit seien, würden immer mehr Entlassungen drohen. Und manche Unternehmen könnten gar nicht so schnell Kosten und Kapazitäten verringern, wie es nötig wäre. Das sei die Herausforderung der kommenden Wochen und Monate, so oder ähnlich werden Wirtschats- und Sozialexperten zitiert. Es sieht ganz so aus, als werde 2010 ein Schicksalsjahr. Die akute Rezession gehe zu Ende, sagen Experten, doch statt einer spürbaren Erholung würde es zu einer schwer abzuschätzenden Dauerkrise kommen. Betriebsschließungen würden nicht ausblieben, heißt es weiter. LCGB-Präsident Robert Weber hat Recht, wenn er sagt, die Krise ist erst dann überwunden, wenn wir die Menschen wieder in die Arbeit bringen. Das alles bestimmende Problem der Krise ist die Arbeitslosigkeit, so oder ähnlich der Kerngedanke von Weber.

Im Staatsbudget 2010 wurden erste Akzente für die Überwindung der Krise gesetzt. Obwohl die Einnahmen zurück gehen, wurden die Ausgaben bekanntlich auf hohem Niveau gehalten. Diese antizyklische Politik hat zum Ziel die nationale Wirtschaft, vor dem Hintergrund eines europäischen Rahmens, zu konsolidieren. Staatliche Interventionen haben quasi europaweit mit dazu beigetragen, das Schlimmste zu verhindern. Zu diesem Zeitpunkt ist dies ein mehr als notwendiger Schritt. So gibt der Staat mehr aus als er einnimmt, wohlwissend allerdings, dass dies zu konjunkturellen Defiziten führt. Diese Politik kann dementsprechend nur über einen vorübergehenden Zeitraum verfolgt werden, ansonsten die Defizite ausufern und die Schuldenlasten, die kommenden Generationen auferlegt wird, unerträglich werden.

Staatsfinanzen?

Es gilt die Staatsfinanzen wieder ins Lot zu bringen. Mittelfristig muss das Budget wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Dabei gilt es nicht mit dem Brecheisen losziehen, sondern besonnen, einfallsreich und resolut vorzugehen. Auch darf es keine Tabuthemen geben! Es gilt demnach Verantwortung überzunehmen. Es gilt zu prüfen und zu hinterfragen. Die Ausgaben des Staates – die Funktionskosten (also die laufenden Ausgaben), das Investitionsprogramm, die Subventionen und Transfers, soziale und andere gehören auf den Prüfstand. Einige Investitionen müssen zurückgeschraubt werden, ohne allerdings das Investitionsvolumen so abzubremsen, dass neue Probleme in den Betrieben entstehen. Nicht alles Wünschenswerte scheint machbar. Nachdenken über Prioritäten ist angesagt. Die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft steht auf dem Spiel.

Auch gilt es neue Einnahmequellen zu ergründen, verbunden mit dem Willen unsere Standortvorteile zu nutzen.
Sozialen Kahlschlag darf es allerdings nicht geben. Ein Sozialmodell, das sich auf Dauer bewährt hat, muss nicht über den Haufen geworfen werden. Doch diverse Aspekte der Sozialpolitik sollen überprüft und gegebenenfalls im Geiste der Solidarität neu gestaltet werden. 2010 wird zum Jahr des Umbruchs. Ein Schicksalsjahr auch. Doch wir sollten nicht den Kopf in den Sand stecken. 2010 bietet auch neue Perspektiven für die Zukunft.

Die Finanz- 2010 Schicksalsjahr?und Wirtschaftskrise hat die Politik in der ganzen Welt vor große Herausforderungen gestellt. Auch Luxemburg blieb von den Auswirkungen nicht verschont. Das ist eine unumstrittene Tatsache, wenngleich das negative wirtschaftliche Wachstum, bisher (noch) nicht dieselbe Tragweite wie in anderen Ländern erreicht hat. Der Handlungsbedarf ist jedoch unverkennbar, vor allem auch, weil das Rezessionstal und dessen Auswirkungen noch keineswegs überwunden sind.

Anzeichen von Aufschwung?

Konjunkturforscher sehen zwar erste Anzeichen eines Aufschwungs, dennoch fängt für einige Firmen die Krise erst an. Wo die Beschäftigten bislang noch in Kurzarbeit seien, würden immer mehr Entlassungen drohen. Und manche Unternehmen könnten gar nicht so schnell Kosten und Kapazitäten verringern, wie es nötig wäre. Das sei die Herausforderung der kommenden Wochen und Monate, so oder ähnlich werden Wirtschats- und Sozialexperten zitiert. Es sieht ganz so aus, als werde 2010 ein Schicksalsjahr. Die akute Rezession gehe zu Ende, sagen Experten, doch statt einer spürbaren Erholung würde es zu einer schwer abzuschätzenden Dauerkrise kommen. Betriebsschließungen würden nicht ausblieben, heißt es weiter. LCGB-Präsident Robert Weber hat Recht, wenn er sagt, die Krise ist erst dann überwunden, wenn wir die Menschen wieder in die Arbeit bringen. Das alles bestimmende Problem der Krise ist die Arbeitslosigkeit, so oder ähnlich der Kerngedanke von Weber.

Im Staatsbudget 2010 wurden erste Akzente für die Überwindung der Krise gesetzt. Obwohl die Einnahmen zurück gehen, wurden die Ausgaben bekanntlich auf hohem Niveau gehalten. Diese antizyklische Politik hat zum Ziel die nationale Wirtschaft, vor dem Hintergrund eines europäischen Rahmens, zu konsolidieren. Staatliche Interventionen haben quasi europaweit mit dazu beigetragen, das Schlimmste zu verhindern. Zu diesem Zeitpunkt ist dies ein mehr als notwendiger Schritt. So gibt der Staat mehr aus als er einnimmt, wohl wissend allerdings, dass dies zu konjunkturellen Defiziten führt. Diese Politik kann dementsprechend nur über einen vorübergehenden Zeitraum verfolgt werden, ansonsten die Defizite ausufern und die Schuldenlasten, die kommenden Generationen auferlegt wird, unerträglich werden.
Staatsfinanzen?

Es gilt die Staatsfinanzen wieder ins Lot zu bringen. Mittelfristig muss das Budget wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Dabei gilt es nicht mit dem Brecheisen los ziehen, sondern besonnen, einfallsreich und resolut vorzugehen. Auch darf es keine Tabuthemen geben! Es gilt demnach Verantwortung zu übernehmen. Es gilt zu prüfen und zu hinterfragen. Die Ausgaben des Staates – die Funktionskosten (also die laufenden Ausgaben), das Investitionsprogramm, die Subventionen und Transfers, soziale und andere gehören auf den Prüfstand. Einige Investitionen müssen zurückgeschraubt werden, ohne allerdings das Investitionsvolumen so abzubremsen, dass neue Probleme in den Betrieben entstehen. Nicht alles Wünschenswerte scheint machbar.

Nachdenken über Prioritäten ist angesagt. Die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft steht auf dem Spiel. Auch gilt es neue Einnahmequellen zu ergründen, verbunden mit dem Willen unsere Standortvorteile zu nutzen.
Sozialen Kahlschlag darf es allerdings nicht geben. Ein Sozialmodell, das sich auf Dauer bewährt hat, muss nicht über den Haufen geworfen werden. Doch diverse Aspekte der Sozialpolitik sollen überprüft und gegebenenfalls im Geiste der Solidarität neu gestaltet werden. 2010 wird zum Jahr des Umbruchs. Ein Schicksalsjahr auch. Doch wir sollten nicht den Kopf in den Sand stecken. 2010 bietet auch neue Perspektiven für die Zukunft.

Nanotechnologie – Risiken a Chancen

E puer Gedanken zu enger neier Technologie, déi am Opschwonk ass. Continue reading ‘Nanotechnologie – Risiken a Chancen’

Neues Jahr – Neue Vorsätze

Der Silvesterabend mit seinem Rummel, Geknalle, dem Gläserklingen und Walzertanzen ist vorüber. Dort, wo bereits muntere Menschen das Neue Jahr mit einem schwungvollen Gähnen und Strecken begrüßen, hat sich neben der Katerstimmung der Neujahrsfeiertage, die es da und dort sicherlich geben wird, vielfach dennoch eine erhebende Festtagsstimmung breit gemacht. Continue reading ‘Neues Jahr – Neue Vorsätze’

Eng Nei Chance

Antennen a Satelliteschossele bréngen eis d’Welt an d’Haus. Op der Televisioun gesi mir an de Noriichte wat vrun e puer Minutten an Indien, Brasilien, der Türkei oder an der Sahara, dem Reebësch oder an der Arktis geschitt ass. Continue reading ‘Eng Nei Chance’

Ausgleichende Gerechtigkeit

Autofahrer Thierry hat Pech. Anlässlich einer Polizeikontrolle kurz vor Mitternach wird er gestoppt. Continue reading ‘Ausgleichende Gerechtigkeit’

Vom Teilen

René hat Geburtstag. Kindernachmittag ist angesagt. Bei dieser Feier war ich als Fotograph Zaungast. Sieben Kinder spielen und freuen sich. Dann ruft Mutter zu Kuchen, Kekse, Schokolade und anderen Leckereien. Alle stürmen zu Tisch. Continue reading ‘Vom Teilen’

Een oppent Häerz

Obschonns dräi Milliarden: Et liewen ze wéineg Mënschen op eiser Welt! Dëse provokative Saz hunn ech kierzlech an enger Zeitung gelies, an hu mech gefrot, wat dat soll! Jo, mir brauche Mënschen op dëser Welt! Continue reading ‘Een oppent Häerz’

Ried vum Paul Weimerskirch zum Budgetprojet 2010

Haut befanne mir iwwer dat wichtegst Dokument vum Joer: de Budget vun der Gemeng fir d’Joer 2010. Haut gëtt festgeluecht wéi eis Gemeng finanztechnesch opgestallt an ofgeséchert ass, wéi mir fonktionéiere kënnen, wat un d’Rulle bruecht soll ginn, wat wéi gebaut oder renovéiert soll oder ka ginn, … je quasi eist gesamt Gemengeliewen, eist Striewen no méi Liewes- a Wunnqualitéit steet haut um ordre du jour. Et ass dëst net fir d’éischt, wou mir dat zesumme maachen. Meng Félicitatioun natierlech un all déi, déi dem Schäfferot bei der Opstellung vun dësem Dossier zur Säit stoungen. Continue reading ‘Ried vum Paul Weimerskirch zum Budgetprojet 2010′