2010 Schicksalsjahr?

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Politik in der ganzen Welt vor große Herausforderungen gestellt. Auch Luxemburg blieb von den Auswirkungen nicht verschont. Das ist eine unumstrittene Tatsache, wenngleich das negative wirtschaftliche Wachstum, bisher (noch) nicht dieselbe Tragweite wie in anderen Ländern erreicht hat. Der Handlungsbedarf ist jedoch unverkennbar, vor allem auch, weil das Rezessionstal und dessen Auswirkungen noch keineswegs überwunden sind.

Anzeichen von Aufschwung?

Konjunkturforscher sehen zwar erste Anzeichen eines Aufschwungs, dennoch fängt für einige Firmen die Krise erst an. Wo die Beschäftigten bislang noch in Kurzarbeit seien, würden immer mehr Entlassungen drohen. Und manche Unternehmen könnten gar nicht so schnell Kosten und Kapazitäten verringern, wie es nötig wäre. Das sei die Herausforderung der kommenden Wochen und Monate, so oder ähnlich werden Wirtschats- und Sozialexperten zitiert. Es sieht ganz so aus, als werde 2010 ein Schicksalsjahr. Die akute Rezession gehe zu Ende, sagen Experten, doch statt einer spürbaren Erholung würde es zu einer schwer abzuschätzenden Dauerkrise kommen. Betriebsschließungen würden nicht ausblieben, heißt es weiter. LCGB-Präsident Robert Weber hat Recht, wenn er sagt, die Krise ist erst dann überwunden, wenn wir die Menschen wieder in die Arbeit bringen. Das alles bestimmende Problem der Krise ist die Arbeitslosigkeit, so oder ähnlich der Kerngedanke von Weber.

Im Staatsbudget 2010 wurden erste Akzente für die Überwindung der Krise gesetzt. Obwohl die Einnahmen zurück gehen, wurden die Ausgaben bekanntlich auf hohem Niveau gehalten. Diese antizyklische Politik hat zum Ziel die nationale Wirtschaft, vor dem Hintergrund eines europäischen Rahmens, zu konsolidieren. Staatliche Interventionen haben quasi europaweit mit dazu beigetragen, das Schlimmste zu verhindern. Zu diesem Zeitpunkt ist dies ein mehr als notwendiger Schritt. So gibt der Staat mehr aus als er einnimmt, wohlwissend allerdings, dass dies zu konjunkturellen Defiziten führt. Diese Politik kann dementsprechend nur über einen vorübergehenden Zeitraum verfolgt werden, ansonsten die Defizite ausufern und die Schuldenlasten, die kommenden Generationen auferlegt wird, unerträglich werden.

Staatsfinanzen?

Es gilt die Staatsfinanzen wieder ins Lot zu bringen. Mittelfristig muss das Budget wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Dabei gilt es nicht mit dem Brecheisen losziehen, sondern besonnen, einfallsreich und resolut vorzugehen. Auch darf es keine Tabuthemen geben! Es gilt demnach Verantwortung überzunehmen. Es gilt zu prüfen und zu hinterfragen. Die Ausgaben des Staates – die Funktionskosten (also die laufenden Ausgaben), das Investitionsprogramm, die Subventionen und Transfers, soziale und andere gehören auf den Prüfstand. Einige Investitionen müssen zurückgeschraubt werden, ohne allerdings das Investitionsvolumen so abzubremsen, dass neue Probleme in den Betrieben entstehen. Nicht alles Wünschenswerte scheint machbar. Nachdenken über Prioritäten ist angesagt. Die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft steht auf dem Spiel.

Auch gilt es neue Einnahmequellen zu ergründen, verbunden mit dem Willen unsere Standortvorteile zu nutzen.
Sozialen Kahlschlag darf es allerdings nicht geben. Ein Sozialmodell, das sich auf Dauer bewährt hat, muss nicht über den Haufen geworfen werden. Doch diverse Aspekte der Sozialpolitik sollen überprüft und gegebenenfalls im Geiste der Solidarität neu gestaltet werden. 2010 wird zum Jahr des Umbruchs. Ein Schicksalsjahr auch. Doch wir sollten nicht den Kopf in den Sand stecken. 2010 bietet auch neue Perspektiven für die Zukunft.

Die Finanz- 2010 Schicksalsjahr?und Wirtschaftskrise hat die Politik in der ganzen Welt vor große Herausforderungen gestellt. Auch Luxemburg blieb von den Auswirkungen nicht verschont. Das ist eine unumstrittene Tatsache, wenngleich das negative wirtschaftliche Wachstum, bisher (noch) nicht dieselbe Tragweite wie in anderen Ländern erreicht hat. Der Handlungsbedarf ist jedoch unverkennbar, vor allem auch, weil das Rezessionstal und dessen Auswirkungen noch keineswegs überwunden sind.

Anzeichen von Aufschwung?

Konjunkturforscher sehen zwar erste Anzeichen eines Aufschwungs, dennoch fängt für einige Firmen die Krise erst an. Wo die Beschäftigten bislang noch in Kurzarbeit seien, würden immer mehr Entlassungen drohen. Und manche Unternehmen könnten gar nicht so schnell Kosten und Kapazitäten verringern, wie es nötig wäre. Das sei die Herausforderung der kommenden Wochen und Monate, so oder ähnlich werden Wirtschats- und Sozialexperten zitiert. Es sieht ganz so aus, als werde 2010 ein Schicksalsjahr. Die akute Rezession gehe zu Ende, sagen Experten, doch statt einer spürbaren Erholung würde es zu einer schwer abzuschätzenden Dauerkrise kommen. Betriebsschließungen würden nicht ausblieben, heißt es weiter. LCGB-Präsident Robert Weber hat Recht, wenn er sagt, die Krise ist erst dann überwunden, wenn wir die Menschen wieder in die Arbeit bringen. Das alles bestimmende Problem der Krise ist die Arbeitslosigkeit, so oder ähnlich der Kerngedanke von Weber.

Im Staatsbudget 2010 wurden erste Akzente für die Überwindung der Krise gesetzt. Obwohl die Einnahmen zurück gehen, wurden die Ausgaben bekanntlich auf hohem Niveau gehalten. Diese antizyklische Politik hat zum Ziel die nationale Wirtschaft, vor dem Hintergrund eines europäischen Rahmens, zu konsolidieren. Staatliche Interventionen haben quasi europaweit mit dazu beigetragen, das Schlimmste zu verhindern. Zu diesem Zeitpunkt ist dies ein mehr als notwendiger Schritt. So gibt der Staat mehr aus als er einnimmt, wohl wissend allerdings, dass dies zu konjunkturellen Defiziten führt. Diese Politik kann dementsprechend nur über einen vorübergehenden Zeitraum verfolgt werden, ansonsten die Defizite ausufern und die Schuldenlasten, die kommenden Generationen auferlegt wird, unerträglich werden.
Staatsfinanzen?

Es gilt die Staatsfinanzen wieder ins Lot zu bringen. Mittelfristig muss das Budget wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Dabei gilt es nicht mit dem Brecheisen los ziehen, sondern besonnen, einfallsreich und resolut vorzugehen. Auch darf es keine Tabuthemen geben! Es gilt demnach Verantwortung zu übernehmen. Es gilt zu prüfen und zu hinterfragen. Die Ausgaben des Staates – die Funktionskosten (also die laufenden Ausgaben), das Investitionsprogramm, die Subventionen und Transfers, soziale und andere gehören auf den Prüfstand. Einige Investitionen müssen zurückgeschraubt werden, ohne allerdings das Investitionsvolumen so abzubremsen, dass neue Probleme in den Betrieben entstehen. Nicht alles Wünschenswerte scheint machbar.

Nachdenken über Prioritäten ist angesagt. Die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft steht auf dem Spiel. Auch gilt es neue Einnahmequellen zu ergründen, verbunden mit dem Willen unsere Standortvorteile zu nutzen.
Sozialen Kahlschlag darf es allerdings nicht geben. Ein Sozialmodell, das sich auf Dauer bewährt hat, muss nicht über den Haufen geworfen werden. Doch diverse Aspekte der Sozialpolitik sollen überprüft und gegebenenfalls im Geiste der Solidarität neu gestaltet werden. 2010 wird zum Jahr des Umbruchs. Ein Schicksalsjahr auch. Doch wir sollten nicht den Kopf in den Sand stecken. 2010 bietet auch neue Perspektiven für die Zukunft.

Ried vum Paul Weimerskirch zum Budgetprojet 2010

Haut befanne mir iwwer dat wichtegst Dokument vum Joer: de Budget vun der Gemeng fir d’Joer 2010. Haut gëtt festgeluecht wéi eis Gemeng finanztechnesch opgestallt an ofgeséchert ass, wéi mir fonktionéiere kënnen, wat un d’Rulle bruecht soll ginn, wat wéi gebaut oder renovéiert soll oder ka ginn, … je quasi eist gesamt Gemengeliewen, eist Striewen no méi Liewes- a Wunnqualitéit steet haut um ordre du jour. Et ass dëst net fir d’éischt, wou mir dat zesumme maachen. Meng Félicitatioun natierlech un all déi, déi dem Schäfferot bei der Opstellung vun dësem Dossier zur Säit stoungen. Continue reading ‘Ried vum Paul Weimerskirch zum Budgetprojet 2010’

Sozial handeln – global denken

Die Krise hat es verdeutlicht: Der Neoliberalismus liegt in Trümmern und der Sozialismus hat sich weder als gesellschaftliche noch als politische Alternative bewährt, geschweige denn durchgesetzt. Die CSV und ihre Schwesterparteien in Europa, die sich in der europäischen Volkspartei (EVP) zusammengeschlossen haben, plädieren und kämpfen für die soziale Marktwirtschaft.
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Generationengerechtigkeit und Verantwortung

Das Parlament hat vor wenigen Tagen offiziell seine Arbeiten aufgenommen. Die neue Legislaturperiode stellt die Politik, Regierung und Abgeordnete vor große und neue Herausforderungen. Mit Verantwortung und Kompetenz gilt es diese Aufgaben angehen, dies vor dem Hintergrund der immer noch wirkenden Wirtschafts- und Finanzkrise und basierend auf der Vorlage des Koalitionsprogrammes.
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E puer allgemeng Gedanken iwwer Schëffleng (3/3)

Ech gesinn et als eng prioritär Aufgab un, déi wäertvoll Gréngflächen, an heimadder mengen ech nët nëmmen de Bësch ronderëm Schëffléng, duerch entspriechend Mesuren a Reglementer ze schützen. Mir hunn an eisem Bësch eng Rei vun interessanten a flotten Biotopen, déi mir nët einfach esou dem Konsum denken zum Affer fale solle loossen. Och eis Kanner hunn d’ Recht op Wisen, wou se Football spillen a wou se am Wanter mam Schlitt fuere kënnen.
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E puer allgemeng Gedanken iwwer Schëffleng (2/3)

Opgrond vun de villen Investitiounen, déi an deene vergaangene Joeren ënnert dem Impuls vun deene verschiddenste Schäfferéit realiséiert gi sinn, steet Schëffleng haut un der Spëtz vun de Gemengen aus dem Land, déi eng héich Liewensqualitéit ubidden. Dat staark Uwuessen vun eiser Populatioun ënnersträicht ouni Zweiwel dës Tatsaach. Dëse Wee,
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E puer allgemeng Gedanken iwwer Schëffleng (1/3)

Eng Gemeng ass net do fir de Buergermeeschter, de Schäffen oder de Gemengerotsmember. Mir all sinn do fir zesummen, mateneen, an am Intressi fir all, a mat alle Matbierger ze schaffen. Ech well mech ëmmer nees an den Déngscht vun de Schëfflenger Leit stellen, a versichen zesummen mat jidder Eenzelen dat Allerbescht fir eis Gemeng ze leeschten. De Sprooch vum John F. Kennedy ass hei ganz passend: Net froen, wat kann d’ Gesellschaft fir mech maachen, mä froen, wat kann ech zum Wuel vun der Allgemengheet bäidroen.
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Wohlstandsindikator und Aussagekraft des BIP

Was ist Wohlstand? Wann sind wir glücklich und zufrieden? Komplexe Fragen! Schwierige Antworten! Die Wirtschaft muss wachsen, das BIP muss gesteigert werden, heißt es seit Jahren. Allerdings, ist dem wirklich so? Die Finanzkrise hat jedenfalls vor Augen geführt, dass Wachstum nicht automatisch Wohlstand bedeutet. Die Jagd nach hohen Zuwachsraten und schnellem Geld haben zu einer Katastrophe geführt, zu einer Krise, deren Auswirkungen immer noch nicht in ihrer Totalität erkennbar sind.

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Politik des sozialen Ausgleichs

Mitte Juli stellte Premierminister Jean-Claude Juncker der Abgeordnetenkammer im Rahmen der Regierungserklärung die wesentlichen Inhalte des Koalitionsabkommen zwischen LSAP und CSV vor. Ein ambitioniertes Programm, das ohne Wenn und Aber, den aktuellen Notwendigkeiten und Herausforderungen der Zeit gerecht wird. Mit Verantwortung und Weitsicht wird auf die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise reagiert. Und es werden Wege beschrieben, wie unser Land nach der Krise aufgestellt werden soll. Continue reading ‘Politik des sozialen Ausgleichs’