Eurofest in Szentendre: Schifflingen gewann Basketball- und Pétanqueturnier

(Teil3) : Das Eurofest – im Zeichen der vier Grundelemente  verlief die ersten Tage für die Luxemburger Delegation recht erfolgreich. Schifflingen ging beim Basket und Pétanque als Sieger hervor. Auch die künstlerischen Darbietungen fanden Anklang bei den Gastgebern und Gästen aus der EU. Tag zwei und drei war den Grundelementen Luft, Wasser, Erde, Feuer gewidmet.

An beiden Tagen wurde den Organisatoren jedoch ein dicker Strich durch die Rechnung gemacht. Regen und Sturm prägten die Feier- und  Wettbewerbsstunden derart, dass die Freiluftveranstaltungen allesamt ins Wasser fielen und abgesagt wurden. Doch dies sollte die Stimmung, Laune und Freude unter den Teilnehmern keinesfalls trüben. Man traf sich im Gast- oder Kaffeehaus, tauschte sich aus, wenn auch sprachlich gesehen nicht immer einfach. Die im Donautal eingebettete Region um Szentendre- eigentlich bekannt als regenärmste Zone Ungarns- wurde während Stunden nicht von der Sonne verwöhnt.

Sport verbindet

Aus Luxemburger Sicht gab es dennoch einige Höhepunkte. Mit viel Engagement, jedoch auch einem Hauch von Glück, wurde abermals das Basketballturnier gewonnen, wobei Mitfavorit Irland im Halbfinale knapp ausgeschaltet wurde und ein sicherer Sieg im Finale gegen Portugal gelang. Coach und Teamleiter Georges hatte stets das richtige Gespür und das Quäntchen Glück an seiner Seite. Das Pétanqueturnier gestaltete sich für Luxemburg spannender als erwartet, und so musste das Team um Roland sein ganzes Können aufbringen um sich gegen starke Gegner aus Ungarn und Portugal durchzusetzen. Am Ende überzeugte das Team und konnte sich über den Sieg freuen. Nicht nur das Sportliche, auch das Gesellige und die Kommunikation untereinander zeichneten das Spiel aus.

Beim Schwimmen waren allen voran die Ungarn in ihrem Element, wenn auch die Luxemburger mit einigen Ehrenplätzen aufwarteten und in der Gesamtwertung Rang vier geschafft wurde. Zu erwähnen besonders die Leistung von David, der im Brustschwimmen als Sieger hervorging. Eine überaus lustige, jedoch auch anstrengende Kompetition fand auf der Donau statt, wo aus vier Nationalitäten gemischte Teams in einem zwanzig Personen besetzten Paddelboot gegeneinander wetteiferten, was das Herz begehrt. Sport verbindet und mit gemeinsamen Kräften paddelte man am Donauufer.

Kultur lebt

Die Vielfalt der europäischen Kulturen zeigte sich auch beim Straßentheater sowie den Tanz- und Musikdarbietungen der einzelnen Delegationen, ob aus dem Baltikum, Portugal, Irland oder Frankreich. Mit einem von Eric eigens komponierten Werk zum Thema Wasser, Luft, Boden und Feuer begeisterte Schifflingen beim Schauspielen. Viel Applaus erntete die Band beim abendlichen Konzert mit schmissigen Melodien und bekannten Welthits.

Szentendre, Stadt der Künste, wurde seinem Namen mehr als gerecht. Den Austausch der Kulturen bewerteten die Einheimischen als interessante Bereicherung. Szentendre, ein liebenswerter Ort, brauche derartige Veranstaltungen, hieß es mit Blick auf künftige Perspektiven für den Tourismus. Gott sei Dank unterstütze die EU –Kommission massiv die Renovation und den Neubau der Straßen und Infrastrukturen, so die ungarische Reiseleiterin Eva, denn Szentendre könne das Geld nicht alleine aufbringen. Es sei dies eine Notwenigkeit für das Überleben der Stadt mit ihren historisch wertvollen und charmanten Museen, Gassen und Häusern. Am Tag der Ungarn besuchte die Delegation im Beisein von Bürgermeister Roland Schreiner und Raymond Hopp die Hauptstadt Budapest.

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